Wie du mit dem Workflow Tool arbeitest
Dieses Tool soll dir helfen, aus vagen Ideen zu KI-Entwürfen konkrete, prüfbare Abläufe zu machen – als Trockenübung, nicht als direkte Anbindung an deine Systeme. Es arbeitet mit einem hypothetischen Beispiel und deinen Schätzungen. Zuerst erfasst du typische Routinetexte: wiederkehrende Antworten, kurze Status-Updates, interne Erinnerungen. Du ordnest jeder Art grob ein Volumen pro Woche zu und bewertest, ob der Aufbau meist ähnlich ist oder stark variiert. Das Tool bildet daraus ein Beispiel-Diagramm, das zeigt, welche Nachrichtentypen im Modell besonders häufig auftreten und zugleich strukturiert genug wirken. Im zweiten Schritt wählst du einige dieser Typen aus und definierst dafür einfache Workflows. Du legst fest, welche Eingaben nötig sind, wann die KI einen Entwurf erzeugt und an welcher Stelle eine Person prüft. Das Tool zeigt dir einen schematischen Ablauf mit wenigen Schritten, damit du siehst, wie der Weg vom Rohinput bis zur freigegebenen Nachricht aussehen könnte. Danach schätzt du, wie viele Nachrichten pro Woche theoretisch durch diese Workflows laufen würden. Das Tool rechnet daraus ein hypothetisches Entwurfsvolumen und verteilt es auf die ausgewählten Typen. Diese Zahlen sollen dir nur verdeutlichen, wie viel Prüfarbeit entsteht, wenn du bestimmte Bereiche automatisierst. Sie sind kein Zielwert und keine Empfehlung. Im nächsten Abschnitt definierst du Prüfkriterien: Was muss vor dem Versand immer kontrolliert werden. Das Tool schlägt dir beispielhafte Punkte vor, etwa Ton, Fakten, sensible Inhalte, Empfängergruppe. Du kannst sie anpassen und siehst im Modell, an wie vielen Stellen Menschen aktiv eingreifen würden. Zum Schluss erhältst du eine Zusammenfassung: Nachrichtentypen mit potenziellen Workflows, geschätztes Entwurfsvolumen und Anzahl der Prüfschritte. Häufige Fehler sind überambitionierte Auswahl (zu viele Typen auf einmal), fehlende Prüfkriterien und die Annahme, dass ein Entwurf ohne Kontrolle Zeit spart. Wenn du aus diesem Modell echte Prozesse ableiten willst, musst du zusätzlich Datenschutz, Sicherheit, interne Richtlinien und Zuständigkeiten prüfen. Dieses Tool ersetzt keine individuelle Beratung und keine rechtliche, steuerliche oder medizinische Einschätzung. Es zeigt Modellwerte, keine Prognosen. Ergebnisse können sich je nach Organisation, Team, Datenlage und Arbeitsstil deutlich unterscheiden. Triff Entscheidungen über echte Workflows deshalb immer mit Blick auf deine eigenen Rahmenbedingungen und gegebenenfalls mit Unterstützung qualifizierter Fachpersonen.